„Non so l’italiano, come faccio?“

Die Frage der Generalkonsulin von Bangladesh, was tun, wenn man eben kein Italienisch kann, drängt sich wahrscheinlich einigen auf.

„Nessuna traduzione. Niente cuffie. Nulla. Nemmeno un programma con i titoli delle conferenze. Possibile?“

Sie verstehen nicht, was Sie lesen … hier die Auflösung:
„Keine Verdolmetschung. Keine Kopfhörer. Nichts. Nicht einmal ein Programm mit den englischen Titeln zu Konferenzen und Vorträgen. Kann das sein?“

In Mailand, der Gastgeberstadt der diesjährigen Expo, lautet die beschämende Antwort: JA!

„Ich wurde zu diesem Event eingeladen wie andere internationale Gäste, die ebenfalls der italienischen Sprache nicht mächtig sind, und musste hier feststellen, dass es keinerlei Verdolmetschung gibt.“

Selbst das Programm war nur auf Italienisch, viele Gäste fühlten sich fehl am Platz, seltsam überrascht oder gar ärgerlich.

Lediglich der stellvertretende Außenminister schaffte einige Worte der Begrüßung und der Einladung, die Expo doch zahlreich zu besuchen, auf Englisch.

Als Frau der leisen Worte brachte die Generalkonsulin dezent ihren Verbesserungsvorschlag vor: Man möge doch für die internationalen Besucher im weiteren Verlauf der Expo Veranstaltungen verdolmetschen und Unterlagen zumindest ins Englisch übersetzen lassen.

http://www.corriere.it/cronache/15_febbraio_08/expo-problema-traduzione-italiano-61c278b2-af66-11e4-bc0d-ad35c6a1f8f9.shtml

 

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